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Bewerbung & Berufseinstieg

Die nächste Stufe der Bewerbung: persönliche Website im Netz

Im Berufsleben, gerade in der Bewerbungsphase, geht es um die richtige Präsentation. Dabei hilft das Internet, und zwar nicht nur in Form elektronisch übermittelter CVs, sondern mit persönlichen Homepages. Diese neue Form der Eigenwerbung liegt im englischsprachigen Raum längst im Trend und verbreitet sich auch in Deutschland immer mehr.

Rund-um-die-Uhr-Bewerbung durch eigene Onlinepräsenz. Bild: © istock.com/UltraONEs

 

Mit einfachen Mitteln: Domain, Webspace, Umsetzung


Das Gute: An den Kosten soll die eigene Website nicht scheitern. Webhosting ist günstig, vor allem, da eine Präsentations-Homepage keine besonderen technischen Anforderungen stellt. Mithilfe von Templates (allen voran Wordpress) kann man ohne tiefere Kenntnisse wunderbare Seiten erstellen; die Übersicht über alle neuen Domains zeigt außerdem, wie viele Adressen inzwischen verfügbar sind.

Beim Domainkauf ist zu beachten, dass die Preise nur für die Domain gelten. Um die Website online zu stellen, ist Webspace nötig. Insgesamt sollte man mit rund 50 Euro im Jahr für das Komplettpaket kalkulieren. Ein sehr akzeptabler Preis, wenn man Effekt und Nutzen der Homepage gegenrechnet. Die ideale URL beinhaltet natürlich den Namen des Inhabers; schließlich geht es auf der Website um genau diese Person – und um nichts anderes. Inhaber von sehr verbreiteten Namen, etwa Michael Meier in Deutschland oder John Smith in England/USA, können dank der neuen Domains variieren, Bindestriche und kurze Zusätze helfen ebenfalls.

Dann geht es an die technische Umsetzung: Unter den vielen CMS tut sich Wordpress eindeutig hervor, da es einsteigerfreundlich ist und etliche Vorlagen bietet. Viele davon sind sogar kostenlos, doch selbst Templates mit besonderen Features können für einmalige 40 bis 60 US-Dollar gekauft werden. Die Erstellung der Homepage ist denkbar (und dankbar) einfach: Alle Elemente werden über eine grafische Oberfläche gesteuert. Das ist sehr intuitiv, Programmierkenntnisse sind nicht nötig. Tipp: Während der Erstellung ein Maintenance-Plugin aktivieren, damit zufällige Besucher nicht die Bauphase beobachten können.

Was muss die Seite beinhalten?


In den meisten Fällen soll die Website etwas über die Person erzählen – vor allem beruflich, aber auch privat. Deswegen gilt: Das Ambiente muss stimmen, der erste Eindruck zählt im Web umso mehr. Schon die Startseite sollte deswegen mit ansprechenden Infos aufwarten und die Lust wecken, mehr zu erfahren. Einige persönliche Sätze, Lebensmottos und gute Fotos erfüllen diesen Zweck. Außerdem ist es hilfreich, direkt die Branche anzudeuten und die Seite optisch darauf anzupassen. So sollten Bauingenieure ein anderes Design wählen als Musiker; Banker eine andere Vorlage als Webdesigner, und immer so weiter.

Oft nutzen Seiteninhaber die Gelegenheiten, ihren CV auf der Website zu präsentieren. Dabei stellt das Web keine eigenen Anforderungen, es gelten dieselben Regeln wie schon immer: chronologisch, prägnant, informativ. Bestehende CVs können also einfach eingepflegt werden, ganz ohne Zusatzarbeit. Der Gesamtaufwand von Domain-Reservierung bis Abschluss des Designs liegt bei wenigen Stunden – ein geringer Preis für eine erfolgreiche Zukunft.

 

 




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