Seite empfehlen
Drucken
Studientipps

Die HHL in Leipzig

Netzwerkpartner im Portrait! Diesmal: Die HHL in Leipzig

Die persönliche, die unternehmerische Hochschule oder die Internetschmiede Deutschlands - dies sind nur einige der Attribute, die auf die Handelshochschule Leipzig (HHL) zutreffen. Die Wirtschaftshochschule wurde 1898 in Leipzig gegründet und ist - mit Unterbrechung - die älteste universitäre betriebswirtschaftliche Hochschule in Deutschland mit Promotions- und Habilitationsrecht.

Studenten der HHL in Leipzig © HHL

In zahlreichen Rankings belegt die HHL die vordersten Plätze: Auf dem Absolventenbarometer 2009 des Instituts für Personalmarketing trendence steht die HHL auf dem Siegertreppchen. Im Ranking der Financial Times "European Business Schools 2009" erreicht das Vollzeit-MBA-Programm der HHL Platz 1 in Deutschland und Platz 34 in Europa. Prof. Dr. Arnis Vilks, Rektor der HHL, hebt die Hochschule wegen ihrer "hervorragenden Studienbeding­ungen für eine generalistische Managementausbildung auf höchstem wissenschaftlichen Niveau" hervor.

Gütesiegel Akkreditierung

Als erste private Hochschule in Deutschland erhielt die HHL 2004 von der renommierten amerikanischen Organisation AACSB das begehrte Gütesiegel der Akkreditier­ung. Diese Auszeichnung, die im April 2009 bestätigt wurde, unterstreicht den Qualitätsanspruch der HHL und ihr Streben nach Internationalisierung. 

Das englischsprachige Studienangebot umfasst neben einem Vollzeit- und Teilzeitstudiengang in Management (M.Sc.) ein Voll- und Teilzeit-Master-Studiengang in General Management (MBA) (jeweils 18 / 24 Monate lang) sowie ein online-basiertes MBA-Programm (Euro*MBA) und ein Doktorandenprogramm.

Breites Spektrum beim Master

Der Master-Studiengang in Management (M.Sc.) beinhaltet ein vielseitiges Spektrum an Management- und Wirtschaftsthemen und baut auf einen wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor auf. Um den individuellen Karrierewünschen der Studenten gerecht zu werden, bietet das Programm acht Spezialisierungsmöglichkeiten: Finance, Accounting, Marketing, Logistics & Supply Chain Management, Strategy, Entrepreneurship, Advanced Economics sowie Advanced General Management. Durch die Wahl von vier Modulen kann somit der inhaltliche Fokus für die angestrebte Karriere gesetzt werden.

Aber auch auf die Vermittlung sogenannter "Soft Skills" wie Problemlösungsfähigkeit, Verhandlungsgeschick oder interkulturelle Kompetenzen zielt das HHL-Curriculum ab. Letzteres entwickeln die Studenten nicht nur auf dem heimischen Campus mit Kommilitonen von nahezu allen Erdteilen; fest integriert im Curriculum ist auch ein Auslandssemester an einer der über 100 Partnerhochschulen der HHL. Zudem erhalten die Studierenden durch optionale Praktika direkten Einblick in den spannenden Alltag international erfolgreicher Unternehmen.  

Hochmotiviert, überschaubar mit Praxisbezug

Anja Ritchie, M.Sc.-Absolventin erzählt über die Atmosphäre an ihrer Alma Mater: "Die HHL-Studenten sind hochmotiviert. Die Leute wollen einfach mehr." Kleine Klassen und vielfältige Teamprojekte bestimmen den Unterricht. "Es wurde viel von uns verlangt, wobei die Lern­atmos­phäre für uns so angenehm wie möglich gestaltet wurde." Es gilt das Konzept der 24-Stunden-Uni: Wer will, der kann. Als besonders positiv sieht die Deutsche, die mittlerweile in den USA lebt, den hohen Praxisbezug an der HHL: "Ich wusste stets, wofür ich das Gelernte in der Praxis benötigte."

Wie das Studium, so der Job. Nach einem erfolgreichen Abschluss an der HHL bieten sich vielfältige berufliche Perspektiven: "Die Studierenden haben meist vor Studienabschluss bereits mehrere Angebote in Aussicht", so Melanie Janke, Leiterin Unternehmensbeziehungen / Career Service an der HHL. Mit über 80 Existenzgründungen, die in den vergangenen zwölf Jahren von HHL-Absolventen ausgegangen sind, wagen auch viele Absolventen den Schritt in das eigene Unternehmen. Einer von ihnen ist Malte Siewert, Geschäftsführer des Reiseportals Trivago. "Beeindruckt hat mich vor allem der unternehmerische Geist, der an der HHL herrscht", erinnert er sich. "Das Thema Gründung spielte in den Seminaren und Praktika eine wichtige Rolle", sagt Siewert. Irgendwann sei dann der Gründerfunke übergesprungen: "Je mehr man weiß, um so niedriger ist die Hemmschwelle, sein eigenes Unternehmen aufzuziehen." Der Erfolg gibt ihm recht.

www.hhl.de