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Technologie

Der Tod kommt lautlos ...

Elektroautos sind schwer im Kommen. Das Problem: Sie sind auch zu leise im Kommen.

© Lexus
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"Hol dir den Crazy Frog als Fahrton im Monatsabo!" Klingt zwar ziemlich blöd - ist aber weniger sinnlos als Handyklingeltöne. Bis 2020 sollen laut Masterplan rund eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein. Luxusproblem: Sie sind zu leise. Und wie man als Radfahrer schon lange weiß: Wenn der Passant kein Motorengeräusch hört, rennt er ohne zu gucken auf die Fahrbahn. Das Bundesverkehrsministerium rechnet mit einem dramatischen Anstieg der Verkehrsopfer, besonders Senioren und Blinde seien extrem gefährdet.


Lösungsansatz: Künstlich laut sein. Wer jetzt davon träumt, sich wunderbare Spielereien auszudenken, um beispielsweise wie eine Hummel durch die Straßen zu summen, muss leider gleich wieder aufwachen. Denn die Angelegenheit wurde offensichtlich für so wichtig erachtet, dass sich die UNO der Sache angenommen hat und eine Expertenkommis­sion monatelang darüber brüten ließ, wie ein E-Auto zu klingen habe. Die Lösung: Wie ein Benziner! Verboten sind damit leider Sirenen, Melodien und Tiergeräusche. Es bleibt also fad ...




Die Berufseinsteigerfrage

Wie komme ich auf den Radar von Headhuntern und anderen Arbeitgebern?

Die Berufseinsteigerfrage:

„Ich bin seit zwei Jahren als Chemiker bei einem großen Pharmaunternehmen in einer leitenden Position tätig. Ich suche eine neue Herausforderung in den nächsten zwei bis drei Jahren, möchte aber die potenziellen Arbeitgeber auf mich zukommen lassen und nicht selbst blindwütig Bewerbungen schreiben. Was halten Sie davon, sich über Fachbeiträge zu bestimmten Branchenthemen oder über die Teilnahme an Diskussionen eine gewisse öffentliche Reputation aufzubauen, die mich über das Internet leicht auffindbar machen? Oder, anders gefragt, wie bekomme ich am besten ein öffentliches Profil als Experte, um Headhunter und neue Arbeitgeber auf mich aufmerksam zu machen? Ich rede jetzt nicht von einem anbiederndem XING-Profil, sondern von etwas mit Klasse.“ Patrick S. (30), Frankfurt


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

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In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Warum hat der bayerische Dialekt so viele Gemeinsamkeiten mit der englischen Sprache?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Warum hat der bayerische Dialekt so viele Gemeinsamkeiten mit der englischen Sprache?Antwort: Die Wurzeln bairisch-englischer Gemeinsamkeiten rühren daher, dass das Deutsche und das Englische relativ eng verwandte Sprachen sind und dem gleichen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie angehören. Das merken Sie am Wortschatz: Hand – hand, Maus – mouse, Buch – book. Oft geschieht es jedoch, dass ein Wort im Schriftdeutschen ausstirbt, aber im Dialekt weiterlebt. So englisch "foam", bairisch "Foam", was "Schaum" bedeutet – schriftdeutsch kaum mehr erkennbar in "abgefeimt". Oder das englische Wort "bone", das seine bairische Entsprechung in "Boa" hat und ein anderes Wort für "Knochen" ist. Manchmal setzen das Bairisch...