Drucken
Buch

Der Müllmann - ein Mann räumt auf

Eine Gesellschaft in der sich niemand mehr an feste Regeln hält, kann nicht funktionieren. Das hat Heinrich schon lange erkannt. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht diesen Zustand zu ändern. Als Auftragskiller...

 

Spannende Berufswahl

 

Die Hauptperson des Buches "Heinrich" lebt mit seiner Nichte "Ana Lena" in einem Haus. Ana Lena macht es ihm nicht leicht. Trotzdem liebt er sie sehr und kann ihr keinen Wunsch ausschlagen. Zusammen mit einem Freund unterhält Heinrich eine Müllfirma. Sein eigentlicher Beruf ist jedoch Killer oder besser gesagt Problembeseitiger.

 

Brisante Mission

 

Eines Tages erhält Heinrich den Auftrag, eine gestohlene Daten CD ihrem Besitzer zurückzubringen. Die Erfüllung des Auftrages gestaltet sich jedoch als schwierig, da der Dieb der CD direkt vor Heinrichs Augen ermordet wird und die CD abermals verschwindet. Durch weitere, ineinander verstrickte Aufträge, unter anderem von einem altem "Freund" aus Bundeswehrzeiten, welcher ihm schon mehrmals in den Rücken geschossen hat, ergibt sich für Heinrich ein Bild, welches widersprüchlich und verwirrend ist.

 

Ein Mann räumt auf; © MEV Verlag, Augsburg.

Alles gibt plötzlich einen Sinn

 

Erst am Schluss entdeckt Heinrich den Sinn hinter den Plänen, welche ihm lange Zeit sehr viel Kopfzerbrechen bereitet haben. Versüßt wird das Werk durch mehrere Geschichten am Rande, darunter auch eine Liebesgeschichte, ausgerechnet mit einer Polizistin. Sprachlich ist das Buch verständlich, spannend und gut lesbar geschrieben und nimmt die heutige Bevölkerung auf´s Korn.

(Philipp Hühn, academicworld-User)

 

Der Müllmann

400 Seiten

Piper Verlag (September 2011)

9,95 Euro

 

 




Die Berufseinsteigerfrage

Welche Unternehmenskultur ist die richtige für mich?

Die Berufseinsteigerfrage:

Irina M. (27) aus Frankfurt schreibt uns: Ich bin kein direkter Berufseinsteiger mehr, sondern seit 13 Monaten in meinem ersten Job. Mein Arbeitgeber ist ein großes Unternehmen und das Renommee der Firma war für mich auch entscheidend, dort anzufangen. Jetzt hat sich aber deutliche Ernüchterung breit gemacht. Denn es geht nicht mehr um die Aufgaben, sondern darum, sich intern permanent abzusichern. Überall müssen Reports vorgelegt werden, für jede Nichtigkeit werden 20 Kollegen in cc. gesetzt. Ich habe das Gefühl, dass meine Eigeninitiative verkümmert und ich langsam eine gewisse Beamtenmentalität an den Tag lege. Mehrere erfahrene Kollegen meinten jetzt, die Praxis der ineffizienten Überkommunikation sei generelles Markenzeichen der Großkonzerne. Würde dies stimmen, müsste ich mich ganz neu orientieren. Können Sie diese "Absicherungskultur" in den Großkonzernen als Standard bestätig...


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Warum hat Bayern eine eigene Verfassung?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen