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Karriereplanung

Der Arbeitsmarkt für Studenten boomt

Ein Nebenjob ist für einen Großteil der deutschen Studenten zu einer Notwendigkeit geworden. Je nach Umfrage geben bis zu 70 Prozent der Teilnehmer an, mindestens einer regelmäßigen Tätigkeit nachzugehen. In den vergangenen drei Jahren ist es wieder einfacher geworden, einen passenden Job zu finden: Sowohl kleine als auch mittlere und große Unternehmen stellen neues Personal ein und setzen dabei verstärkt auf Studenten. Es ist zu erwarten, dass sich diese Entwicklung im Jahr 2015 fortsetzen wird.

Broterwerb und Erfahrungsaufbau: Studentenjobs sind wichtig

Die studentische Zeitarbeit ist im Kommen

In der Industrie geht der Trend hin zu flexiblen Arbeitszeitmodellen. Viele Unternehmen wenden sich daher an Zeitarbeitsfirmen, die studentische Arbeitskräfte vermitteln. Bei den Beschäftigten handelt es sich überwiegend um junge Menschen, die über Fachkenntnisse und Sprachfähigkeiten verfügen. Den Studierenden kommt dieses Modell entgegen, da sie auf diese Weise die Chance erhalten, Arbeitserfahrung in Unternehmen zu sammeln. Beim Online-Netzwerk “Studitemps” sind inzwischen mehr als 280.000 Studenten der unterschiedlichsten Fachrichtungen registriert. Neben der außergewöhnlich guten Bezahlung ist es vor allem die Aussicht auf einen sicheren Nebenjob, der Studierende dazu bewegt, sich bei derartigen Plattformen anzumelden.

Außendienstler verdienen bis zu 20 Euro pro Stunde 

Die Neukundenakquise ist nicht jedermanns Sache und verlangt viel persönlichen Einsatz. Dafür wird diese Tätigkeit geradezu fürstlich bezahlt: Eine durchschnittliche Vergütung von 20 Euro zuzüglich Provision liegt durchaus im Bereich des Möglichen. Entgegen der landläufigen Meinung werden inzwischen nicht mehr ausschließlich Männer, sondern auch engagierte Frauen gesucht, die potenzielle Kunden von den Qualitäten der Produkte und Dienstleistungen überzeugen können.  

Online-Jobs werden zunehmend beliebter 

Heimarbeit war in der Prä-Internet-Ära ein Randphänomen, das aus volkswirtschaftlicher Sicht kaum eine Rolle spielte. Inzwischen arbeiten über 20 Prozent aller Beschäftigten regelmäßig von zu Hause aus. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass sich auch für Studierende neue Verdienstmöglichkeiten ergeben haben. Dazu gehören beispielsweise Jobs als Telefonist/-in, in der Datenverwaltung sowie im Bereich der Internetdienstleistungen. Für alle genannten Tätigkeiten benötigt man lediglich einen Rechner mit Internetanschluss. Bei Bedarf kann man seinen Arbeitsplatz jederzeit an einen anderen Ort verlegen; zudem ist man nicht an feste Zeiten gebunden, sondern kann sich sein Arbeitspensum selbst einteilen.

Customer Care Agents werden überall gesucht 

Große Online-Anbieter suchen derzeit händeringend nach studentischen Hilfskräften, denen sie die Pflege von Kundenkontakten und die Bearbeitung von Beschwerden anvertrauen können. Wer ein dickes Fell hat und gerne telefoniert, ist in diesem Job gut aufgehoben. Einige Unternehmen betreiben 24-Stunden-Hotlines, sodass man die Chance hat, in den Nachtstunden zu arbeiten und den Stundenlohn in die Höhe zu schrauben. Gerade in Städten wie München finden sich etliche Call Center, die entsprechende Jobs anbieten.

Wer nach einem Nebenjob München sucht, sollte einen Blick auf das Webportal jobtonic.de werfen. Die Suchmaschine bietet Studierenden aller Fachrichtungen die Möglichkeit, passende Tätigkeiten in lokalen Unternehmen zu finden und nach verschiedenen Kriterien zu sortieren. Per Mausklick kann man auf Unterseiten wechseln, auf denen Jobs in anderen Städten Deutschlands aufgelistet werden.




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In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


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