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STUDIUM

Das Wirtschaftsinformatik-Studium in Deutschland 2016

Bei Jungs steht die Wirtschaftsinformatik auf Platz 9 der beliebtesten Studiengänge. Jedes Jahr entscheiden sich tausende Studieninteressenten für diesen Studiengang, der durch seine Verbindung von ökonomischem Know-how mit der Informationstechnik punktet.

Die Absolventen sind bei zahlreichen Arbeitgebern begehrt - von Unternehmensberatungen über Softwarefirmen bis zu Autoherstellern. Der Studienführer www.Wirtschaftsinformatik-studieren.net hat nun eine Auswertung zu den Studienmöglichkeiten im Jahr 2016 herausgebracht.

Kurzprofil: Was ist Wirtschaftsinformatik?

Wikipedia sagt hierzu sehr richtig: „Die Wirtschaftsinformatik ist eine Wissenschaft, die sich mit Entwicklung und Anwendung von Informations- und Kommunikationssystemen in Wirtschaftsunternehmen befasst. Durch ihre Interdisziplinarität hat sie ihre Wurzeln in den Wirtschaftswissenschaften, insbesondere der Betriebswirtschaftslehre, und der Informatik.“

Es geht im Studium nicht nur ums Programmieren, wie es das Wort „Informatik“ vielleicht vermittelt, sondern es geht um den Zusammenhang von Informationstechnik und Geschäftswelt. Wie kann man zwei IT-Systeme zusammenführen, wenn Unternehmen fusionieren? Wie entwickelt man Smartphone-Apps und vermarktet diese? Und wie kann ein Unternehmen durch seine Software auf Knopfdruck erfahren, wie viel Umsatz es in dieser Woche gemacht hat? Um diese und noch viel mehr Inhalte geht es bei der Wirtschaftsinformatik.

Das Wirtschaftsinformatik-Studium in Deutschland 2016

Insgesamt bieten in Deutschland 161 Universitäten, Fachhochschulen und Akademien einen Studiengang im Bereich Wirtschaftsinformatik an. Der überwiegende Teil nennt sich auch ganz klassisch „Wirtschaftsinformatik“, es gibt aber auch zahlreiche andere Bezeichnungen, wie z.B. „Business Information Systems“, „Business Informatics“, oder „Management of Information Technology“. Zusätzlich kann man in Studiengängen wie Informatik oder BWL teilweise auch einen Schwerpunkt in Wirtschaftsinformatik wählen.

Insgesamt gibt es in Deutschland 317 entsprechende Studiengänge, von denen 205 (=65%) mit dem Bachelorabschluss enden. Darüber hinaus werden 110 Master- und auch noch 2 Diplom-Studiengänge angeboten.

Die meisten Hochschulen bieten Wirtschaftsinformatik als klassisches Vollzeitstudium an (66%). Recht hoch ist der Anteil berufsbegleitender Studiengänge mit 25,5%. Hier wird wiederum der Großteil als Fernstudium durchgeführt. Es gibt aber mittlerweile auch 27 duale Studiengänge (8,5%). Hier sind die Studieninteressenten besonders nachgefragt, wie man z.B. anhand der Ausschreibungen der Plattform http://www.wegweiser-duales-studium.de/duale-studienplaetze/ sieht.

Die Wirtschaftsinformatik-Studienwahl

Wer sich für ein Wirtschaftsinformatik Studium interessiert, hat also die Qual der Wahl. Großstadt oder lieber kleine Unistadt? Vollzeit oder duales Studium? Und was sind die Voraussetzungen für solch ein Studium? Ist das schwer und kommt viel Mathe im Studienverlauf vor? 

Der Studienführer www.Wirtschaftsinformatik-studieren.net hat hierzu mit Studierenden und Absolventen gesprochen und die typischen Fragen beantwortet. Zudem wurden Interviews mit Berufstätigen geführt, die so einen Blick direkt in die Berufswelt ermöglichen. Denn oft wissen Studieninteressenten gar nicht, was nach dem Studienabschluss für Jobmöglichkeiten warten.




Die Berufseinsteigerfrage

Wie komme ich auf den Radar von Headhuntern und anderen Arbeitgebern?

Die Berufseinsteigerfrage:

„Ich bin seit zwei Jahren als Chemiker bei einem großen Pharmaunternehmen in einer leitenden Position tätig. Ich suche eine neue Herausforderung in den nächsten zwei bis drei Jahren, möchte aber die potenziellen Arbeitgeber auf mich zukommen lassen und nicht selbst blindwütig Bewerbungen schreiben. Was halten Sie davon, sich über Fachbeiträge zu bestimmten Branchenthemen oder über die Teilnahme an Diskussionen eine gewisse öffentliche Reputation aufzubauen, die mich über das Internet leicht auffindbar machen? Oder, anders gefragt, wie bekomme ich am besten ein öffentliches Profil als Experte, um Headhunter und neue Arbeitgeber auf mich aufmerksam zu machen? Ich rede jetzt nicht von einem anbiederndem XING-Profil, sondern von etwas mit Klasse.“ Patrick S. (30), Frankfurt


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