Kaltblütiges Massaker an Polen in den Wäldern von Katyn verfilmt

- © pandastorm pictures
Im September jährt sich Angriff auf Polen zum 70. Mal. Im Zuge der Aufteilung Polens zwischen Nationalsozialisten und Russen, kam es zu einem unvorstellbaren Massaker an polnischen Führungsoffizieren und der polnischen Intelligenz: Das Massaker von Katyn. Der gleichnamige polnische Film war 2008 für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert und kommt am 17. September in die deutschen Kinos.
September 1939. Polen wird von Deutschland aus dem Westen und Russland aus dem Osten zerrieben. Tausende sind auf der Flucht, die Krakauer Uni wird geschlossen, Professoren werden nach Sachsenhausen deportiert. Die Rote Armee und der Geheimdienst NKWD treiben polnische Offiziere zusammen und schicken sie in Arbeitslager.
Internierung und Massenmord
Anna (Maja Ostaszewska) hat mehrere hundert Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt, um nach ihrem Mann zu suchen, dem Offizier Andrzej (Artur Zmijewski). Tatsächlich findet sie ihn, kurz vor seinem Abtransport in ein Lager.
Sie sehen sich nie wieder: Andrzej zählt zu den mehr als 22.000 Polen, die im April 1940 in den Wäldern von Katyn ermordet und in Massengräbern verscharrt werden. Nach dem Krieg kämpfen Anna und andere Witwen verzweifelt um das Andenken ihrer Männer - und werden deshalb von der russischen Führung verfolgt, die den Nazis das Massaker von Katyn in die Schuhe schieben will.

- © pandastorm pictures
Ende des Schweigens
Das Massaker von Katyn wurde 2008 als Bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert und im gleichen Jahr auf der Berlinale aufgeführt. Über 3,7 Millionen Menschen haben den Film, der das jahrzehntelange Schweigen bricht, bisher in Polen gesehen. Im September jährt sich der Polenfeldzug zum 70. Mal. Deutscher Kinostart ist am 17. September 2009 im Verleih von Pandastorm Pictures und wird gefördert mit Mitteln der Filmstiftung NRW und Medienboard Berlin-Brandenburg.




























