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Studientipps

Darlehen für Studenten – nur schwer darstellbar

Ein Studium kostet Geld. Nicht umsonst stellt die öffentliche Hand in Form von BAföG eine wirtschaftliche Unterstützung für diejenigen Studenten zur Verfügung, die von Haus aus nicht unbedingt mit finanziellem Überfluss gesegnet sind. BAföG alleine reicht jedoch häufig nicht aus, Nebenjobs sind trotz des stark verschulten Masterstudiums die Regel. Steht jedoch eine größere Anschaffung an, beispielsweise der Kauf eines Autos, wäre ein Kredit hilfreich. Die Voraussetzungen zu erfüllen, sind allerdings eine Herausforderung.

Für eine kurzfristige Handvoll Scheine

Kreditprozess sieht festes Einkommen vor

Die Vergabe eines Ratenkredites durch die Banken ist ein industrialisierter Prozess. Anders könnte eine Darlehensprüfung, die online erfolgt, nicht in so kurzer Zeit erfolgen. Diesem Prozess liegen neben den persönlichen Daten und den sozioökonomischen Eckwerten wie Wohnort, Branche des Arbeitgebers und Beruf auch die Vermögensverhältnisse und die Höhe des Einkommens zugrunde. Dabei legen die meisten Banken Wert darauf, dass es sich um Einkünfte aus einer festen Anstellung handelt.

Die Gehaltsabtretung ist wesentlicher Bestandteil im Kreditvergabeprozess, da eine weitere Prüfung von Sicherheiten entfällt. Diese schlanke Kreditprüfung ermöglicht gerade bei den Direktbanken eine schnelle Bearbeitung und Kreditvergabe zu günstigen Konditionen. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, weshalb sich die Banken damit schwertun, Kredite an Studenten zu vergeben. BAföG als regelmäßiger Geldeingang ist als Sicherheit bei einem Zahlungsausfall nicht verwertbar. Einkünfte aus einem jederzeit kündbaren Nebenjob ohne Arbeitsvertrag werden ebenfalls nicht berücksichtigt. Die Optionen für Studenten, ein Darlehen aufzunehmen, sind deutlich limitiert. 

Drei Möglichkeiten für die Kreditaufnahme

Tritt der Fall ein, dass ein Student oder eine Studentin ein Darlehen benötigt, muss eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt sein. Entweder übt der potenzielle Darlehensnehmer eine Beschäftigung aus, die unbefristet, ungekündigt und jenseits der Probezeit ist. In diesem Fall wird er einem ganz normalen Arbeitnehmer gleichgestellt, die Gehaltsabtretung als Sicherheit ist ausreichend.

Die nächste Möglichkeit bietet sich, wenn der Partner des Antragstellers in einem festen Arbeitsverhältnis beschäftigt ist und als Mitantragsteller fungieren kann. Generell wird die Bonität eines Antragstellers besser eingestuft, wenn ein Mitantragsteller mit im Boot ist.

Die dritte Lösung ist die Bürgschaft der Eltern, die allerdings die gleichen Voraussetzungen erfüllen müssen, wie jeder andere Darlehensnehmer. Ist eine dieser Optionen erfüllt, steht einer Darlehensanfrage nichts mehr im Wege. 

So findet sich die günstigste Bank

Der Weg zur Hausbank stellt sich bei einem Vergleich der Kreditkonditionen häufig nur als zweitbeste Lösung dar. Ein Onlinekreditvergleich, beispielsweise auf dem Fachportal Kredite.org macht deutlich, dass die Direktbanken in Bezug auf die Zinsen und Darlehensbedingungen deutlich vorne liegen. Bei der Auswahl eines Darlehens gilt natürlich der erste Blick den Zinsen. Neben den effektiven Zinsen spielen allerdings noch weitere Einflussfaktoren bei der Auswahl eine Rolle. Außerplanmäßige Sondertilgungen, die ohne Vorfälligkeitsentschädigung akzeptiert werden, sind bei den Direktanbietern inzwischen an der Tagesordnung. In der Regel können einmal jährlich bis zu 50 Prozent der Restschuld ohne weitere Kosten zusätzlich getilgt werden.

Die historisch niedrigen Zinsen sind auch für Studenten ein verlockender Grund, beispielsweise ein neues Auto anzuschaffen oder die Wohnungseinrichtung aufzumöbeln. Sind die oben genannten Kriterien erfüllt, macht eine Anfrage bei einer Bank durchaus Sinn. Aufgrund der unterschiedlichen Bonitätsbewertungen ist es hilfreich, bei mehreren Banken nachzufassen. 




Die Berufseinsteigerfrage

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Die Berufseinsteigerfrage:

“Nach einem Traineeprogramm bin ich seit 10 Monaten in leitender Position in einem Industrieunternehmen. Ich habe promoviert und halte mich für überdurchschnittlich qualifiziert. Mit Teamarbeit in einem überwiegend akademischem Umfeld hatte ich noch nie Probleme. In meinem Team, welches aus 22 Mitarbeitern besteht, gibt es aber gerade auf der niedrigsten Hierarchieebene Mitarbeiter, die meinen Anweisungen nicht folgen und an jeder Stelle boykottieren. Die Respektlosigkeit, mit der ich dabei konfrontiert werde, ist vollkommen neu für mich. Die Rüpelhaftigkeit, mit der mir mitgeteilt wird, man sei sowieso unkündbar und ich solle mir ‘die Sekräterinnenbande’ besser nicht zum Feind machen, macht mich sprachlos. Wie soll ich mit dieser Form des Vorgesetzten-Mobbings umgehen?“ Philip S. (29) aus Mannheim


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