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Studentische Gruppen

Consult One: Vollzufriedenheit im Rückblick auf den Herbstkongress

Vom 24. bis 27. Oktober 2013 fand in Braunschweig der Herbstkongress für den Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatung (BDSU) statt. Über 300 studentische Berater aus ganz Deutschland trafen auf 100 Firmenvertreter. Wie es gelaufen ist, berichtet der Gastgeber, die Unternehmensberatung Consult One.

Work to do beim Workshop

„Wir ziehen den Agendapunkt vor und kommen vorzeitig zum Feedback. Das Team von Consult One freut sich über jede Anregung Eurerseits.“ Aus dem Publikum wird eingeworfen: „Geniale Abendveranstaltungen“, „Die Agenda hätte weniger vollgesteckt sein können.“ „Super Organisation, vor allem die Shuttles“, „Ein immer freundliches und hilfsbereites Team“ „Das Angebot an vegetarischen Essen kann noch ausgebaut werden“.

Zwölf Monate zuvor: 14 Mitglieder der studentischen Unternehmensberatung Consult One aus Braunschweig haben sich versammelt, mit dem Ziel den Herbstkongress für den Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatung (BDSU) zu organisieren. Vom 24.-27. Oktober 2013 sollten sich hierzu in Braunschweig über 310 studentische Berater aus ganz Deutschland und 100 Firmenvertreter einfinden um miteinander zu netzwerken. Neben der internen Verbandsarbeit hatten die studentischen Berater die Möglichkeit Unternehmen bei Firmenevents, Workshops oder auf der Karrieremesse näher kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Bereits zum zweiten Mal nach 2009 war dies ein voller Erfolg – doch erst einmal zur Vorbereitung:

Zu Beginn standen der Wille und ein freies Feld an Ideen, wie der Kongress aussehen könnte. Teams wurden gebildet, Leiter für einzelne relevante Organisationsbereiche, wie beispielsweise Projektleitung oder Akquise, ernannt und der Projektplan erstellt. Das Grundgerüst stand somit und die Organisation begann ganz harmlos mit zwei-wöchentlichen Treffen.

Jahresanfang: Die Akquise kommt ins Rollen

Ende Januar kam schneller als gedacht und wie in zumeist jedem Projekt hat sich der Soll-Projektplan ein wenig vom Ist-Projektplan verabschiedet. Dennoch: Kongresshotel, Abendveranstaltungen und Marketingauftritt waren festgesetzt und die Akquise befand sich in den Startlöchern. Dem studentischen Alltag wurde jedoch nicht ganz abgeschworen. Die Klausurenphase im März legte das Großprojekt kurzzeitig in Salz, um dann im April wieder voll durchzustarten. Mittlerweile reichte der Zwei-Wochen-Rhythmus nicht mehr aus und das Kernteam des Kongresses traf sich wöchentlich. 

Zur erfolgreichen Bewältigung der Herausforderung Herbstkongress 2013 gehört auch ein gutes Team hinter den Hauptverantwortlichen. So wurden an einem Wochenende im Mai alle Mitglieder von Consult One ins Boot geholt und in verschiedenen Workshops Arbeitspakete erledigt. Als Ergebnis standen am Sonntag des Arbeits- und Teambuildingwochenendes bspw. ein programmiertes Helfertool und ein durch verschiedene Teambuildingspiele noch stärker zusammengewachsenes Team. 

Vermehrt rückten nun auch die Detailthemen in den Vordergrund. Um Preise wurde gefeilscht, Sponsoren wie Red Bull oder e-Fellows wurden akquiriert, um den Teilnehmern in Form von kleinen Geschenken etwas Gutes zu tun. Jedoch wurden vor allem Unternehmen von der Idee der studentischen Unternehmensberatung überzeugt. Malte Keith von Consult One ist hier mit seinem Akquiseteam über die Grenzen Braunschweigs auf Gehör und Interesse gestoßen. Unternehmen wie die Telekom, Carmeq oder auch PwC nahmen am Kongress teil. 

Mittlerweile war es bereits Ende Juli und rückblickend wurde viel geschafft. Doch mit jedem Stein der umgedreht wurde, offenbarte sich etwas Neues. Neben Kongressorganisatoren und Unternehmensberatern sind die Mitglieder von Consult One auch Studenten und die Pflichten der erneuten Klausurenphase nahen. Die Kongressplanung wurde wiederum vorrübergehend auf Kühlschranktemperatur gesetzt. Anfang September lief das Team aber wieder auf 36° und mit jedem näherrückenden Tag zum Kongress noch heißer. Ein weiteres Team- und Arbeitswochenende wurde durchgeführt und mittlerweile trafen auch die ersten Päckchen mit Werbeartikeln der Unternehmen ein. Der Materialraum im Büro, der schlussendlich aus allen Nähten platzte, erhielt seine erste Bestimmung, durch die Anlieferung der Helfer T-Shirts. Eine Woche vor Kongressbeginn fehlte nicht viel und das Kongressteam wohnte förmlich im Consult One Büro. Von morgens bis abends wurde telefoniert, gedruckt, laminiert, Flipchartpapier beschrieben und literweise Kaffee getrunken - was sich als gute Vorbereitung für den eigentlichen Kongress herausstellte.

Tag X ist da: Um 14 Uhr ging es los

Am 24.10.2013 um 8 Uhr morgens ging es dann endlich richtig los. Die letzten Badges wurden geklipst, die ersten Teilnehmer empfangen und ab 14 Uhr startete der Kongress offiziell mit dem Plenum, dem Verbandstreffen des BDSU. Die Teilnehmer diskutierten hitzig und ließen sich von Unternehmenspräsentationen der Tata Consultancy Services oder von Ernst & Young begeistern. Abends ging es ins Braunschweiger Gastwerk zum Rodizio Brasil. Mit den Begeisterungsrufen „Fleischeskalation“ einiger Teilnehmer lässt sich dieser Abend gut zusammenfassen. 

Am Folgetag konnten sich die Unternehmen von der Arbeitsweise ihrer ausgewählten Workshopkandidaten überzeugen. Bei spannenden Themen wie: „Vernetzt! Aber wie?“ von Volkswagen Consulting oder „Preisverhandlungen in B2B Märkten“ von Homburg & Partner, fand ein reger Austausch zwischen Unternehmen und Teilnehmern statt. Dieser konnte auf der Karrieremesse im Anschluss weiter vertieft werden. Hier erhielten auch die Teilnehmer anderer Workshops die Möglichkeit mit allen Vertretern der Unternehmen über Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten zu sprechen. Abschließend wurden diese Kontakte auf der Abendveranstaltung im Waldhaus Ölper bei einem Glas Wein noch weiter ausgebaut. 

Am Samstag, den 26.10.2013 klingelt trotzdem für die Teilnehmer wieder früh der Wecker. Ihre Anwesenheit im morgendlichen Plenum wurde jedoch mit weiteren Unternehmenspräsentationen wie beispielsweise der fme AG oder Hays belohnt. Das Nachmittagsprogramm bestand für einige Auserwählte entweder aus dem Firmenevent von zeb/, dem „Schlag das zeb/“, oder der Cocktailschulung mit P3. Weitere Teilnehmer konnten ihr Wissen über Bewerbungsgespräche und AC’s bei einem Consult One Workshop weiter ausbauen oder erkundeten im Rahmen einer Stadtrallye die Löwenstadt Braunschweig. Hier lernten sie sich beispielsweise beim sogenannten „Topfschlagen für Erwachsene“ sehr gut kennen.

Seinen Abschluss fand der Kongress am Sonntag mit einem Austausch der einzelnen studentischen Beratungen in Workshops und einer abschließenden Plenumssitzung.

Sowohl die Teilnehmer, wie bereits im einleitenden Blitzlicht deutlich geworden ist, als auch die Firmenvertreter der teilnehmenden Unternehmen äußerten sich durchweg positiv:

„Bitte richte dem gesamten Consult One Team und insbesondere der Projektleitung einen herzlichen Gruß und ein großes Dankeschön für die Organisation des HKs aus. Hut ab für die tolle Organisation!“ (P3)

„Das war ein toller Kongress und wirklich super organisiert. […] es macht uns wirklich sehr viel Spass mit euch zu „workshoppen“.“ (NTT Data)




Die Berufseinsteigerfrage

Wie viel Show-Typ muss man sein, um Karriere zu machen?

Die Berufseinsteigerfrage, Bewerbung & Berufseinstieg:

Malte B. (26) aus Bonn schreibt uns: “Ich bin Ingenieur und arbeite in der Automobilindustrie. Bei aller Bescheidenheit bin ich meinen Traineekollegen fachlich weit überlegen. Ich habe bereits in den ersten Monaten technische Lösungsvorschläge erarbeitet, die direkt umgesetzt worden sind. Da bei uns Teamarbeit großgeschrieben wird, präsentieren wir unsere Arbeiten jedoch immer in der Gruppe. Da ich es unangenehm finde, im Mittelpunkt zu stehen, übernehmen die ‘Show-Typen’ die Präsentation meiner Arbeiten. Leider sammeln sie dann auch die Lorbeeren ein. Reicht nicht die fachliche Kompetenz, muss man auch ein ‘Show-Typ’ sein, um Karriere zu machen? Und wenn ja, wie wird man so?“


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