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Buch

Christiane Zschirnt - Wir Schönheits Junkies

Christiane Zschirnt - Wir Schönheits Junkies

"Plädoyer für eine gelassene Weiblichkeit" ist der Untertitel des Buches.

Genau das ist es aber nicht. Das "Wir" im Titel lässt leider schon vermuten, dass der Leser, entschuldigung, die Leserin, hier durch das altbekannte Wir-Frauen-sind-doch-alle-gleich-Zugehörigkeits-Gefühl, bestochen werden soll. Das Buch ist wohl für vierzigjährige Karrierefrauen gedacht, die möglicherweise nach dem Lesen auf ihren geplanten Botox-Eingriff verzichten, oder wenigstens nochmal darüber nachdenken. Auf keinen Fall ist "Wir Schönheits-Junkies" aber ein "Plädoyer für eine gelassene Weiblichkeit". Einen entspannteren Umgang mit dem eigenen Geschlecht bekommt man nämlich sicher nicht, indem man beim Lesen, schon nach zwei Sätzen, in die Weiblichkeit geradezu reingedrängt wird. Geschlechtsspezifische Verhaltensweisen aufbrechen zu wollen und gleichzeitig den Leser, entschuldigung, die Leserin in die Rolle der Frau zu drängen, die nicht ohne guten Gewissens ein Stück Sahnetorte essen kann (Seite 114) , das passt nicht zusammen.

Einige wenige informationshaltige Kapitel werden von der Flut an einfallslosen, phrasenhaften Kapiteln überschwemmt und somit zunichte gemacht. Die Festellung, dass "Barbie" ungesunde Maße hat, ist auch schon ein alter Hut und muss nicht als neue Erkenntnis angepriesen werden.

Zu hoffen bleibt, dass nicht viele Menschen sich dieses Buch kaufen und damit diesen oberflächlichen Pseudo-Enthüllungsroman auch noch unterstützen.

Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Hans Weingartner, der Minimalist

21 Fragen an:

Von der Neurochirurgie zum Film. Geht nicht? Geht doch! Den 1970 geborenen Vorarlberger Hans Weingartner zog es nach seinem Studium der Physik und der Neurowissenschaften in Wien und Berlin an die KHM in Köln. 2001 legte Weingartner, der sowohl Drehbuchautor, Produzent und Regisseur ist, mit seinem Debütfilm "Das weisse Rauschen" vor und feierte seinen endgültigen Durchbruch 2004 mit seinem globalisierungskritischen Film "Die fetten Jahre sind vorbei". Mitte November 2007 lief Weingartners Film "Free Rainer" mit Moritz Bleibtreu in den deutschen Kinos.


Die Berufseinsteigerfrage

Wie geht man als Chef mit Mobbing um?

Die Berufseinsteigerfrage:

“Nach einem Traineeprogramm bin ich seit 10 Monaten in leitender Position in einem Industrieunternehmen. Ich habe promoviert und halte mich für überdurchschnittlich qualifiziert. Mit Teamarbeit in einem überwiegend akademischem Umfeld hatte ich noch nie Probleme. In meinem Team, welches aus 22 Mitarbeitern besteht, gibt es aber gerade auf der niedrigsten Hierarchieebene Mitarbeiter, die meinen Anweisungen nicht folgen und an jeder Stelle boykottieren. Die Respektlosigkeit, mit der ich dabei konfrontiert werde, ist vollkommen neu für mich. Die Rüpelhaftigkeit, mit der mir mitgeteilt wird, man sei sowieso unkündbar und ich solle mir ‘die Sekräterinnenbande’ besser nicht zum Feind machen, macht mich sprachlos. Wie soll ich mit dieser Form des Vorgesetzten-Mobbings umgehen?“ Philip S. (29) aus Mannheim


Serie: Netzperlen

Diese Woche: People of Walmart

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Wenn man sich in den USA amüsieren will, geht man einfach in den Walmart. Warum es dieser Discounter hierzulande einfach nicht geschafft hat und nach nur wenigen Jahren wieder das Deutschlandgeschäft beendet hat - angesichts dieser Bilder kann man nur den Kopf schütteln. Wir würden sogar Eintritt za...


Serie: Studenten fragen Professoren

Warum hat der bayerische Dialekt so viele Gemeinsamkeiten mit der englischen Sprache?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

Frage: Warum hat der bayerische Dialekt so viele Gemeinsamkeiten mit der englischen Sprache?Antwort: Die Wurzeln bairisch-englischer Gemeinsamkeiten rühren daher, dass das Deutsche und das Englische relativ eng verwandte Sprachen sind und dem gleichen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie angehören. Das merken Sie am Wortschatz: Hand – hand, Maus – mouse, Buch – book. Oft geschieht es jedoch, dass ein Wort im Schriftdeutschen ausstirbt, aber im Dialekt weiterlebt. So englisch "foam", bairisch "Foam", was "Schaum" bedeutet – schriftdeutsch kaum mehr erkennbar in "abgefeimt". Oder das englische Wort "bone", das seine bairische Entsprechung in "Boa" hat und ein anderes Wort für "Knochen" ist. Manchmal setzen das Bairisch...