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Buch

Camilla Way: Little Bird

Das Vogelstimmenkind...

Als Zweijährige wird Elodie in der Normandie von einem stummen Mann aus ihrem Kinderwagen entführt. Zehn Jahre lang lebt sie mit ihm im Wald in einer einfachen Hütte, bis er sich eines Tages umbringt und sie an einer Straße aufgelesen wird. Das Mädchen, das niemals sprechen gelernt hat, aber Vogelstimmen perfekt imitieren kann, wird einer amerikanischen Linguistin anvertraut. Elodie wird der lebende Beweis, dass auch ein sogenanntes "Wildes Kind" sprechen lernen und ein normales Leben führen kann. Nach einem tragischen Unfall jedoch flüchtet Elodie nach New York und später nach London. Dort baut sie sich unter einer falschen Identität ein neues Leben auf. Doch ein Mann aus ihrem früheren Leben spürt sie auf und will sie töten.

Mehr Psychothriller als besondere Geschichte

Psychothriller steht auf dem Cover des 365 Seiten starken Taschenbuchs. Dabei fasziniert Little Bird vor allem in der ersten Hälfte, in der Elodies Entführung und anschließende Entwicklung erzählt wird. Leider gelingt es Camilla Way nicht, diese Faszination auch in die zweite Hälfte mitzunehmen. So wird aus einer interessanten, besonderen Geschichte ein eher durchschnittlicher Thriller und man wird das Gefühl nicht los, dass hier schlussendlich Potenzial verschenkt wurde.

368 Seiten

rororo (Oktober 2010)

9,95 Euro

 

Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Giovanni di Lorenzo, der sanfte Intellektuelle

21 Fragen an:

Der deutsch-italienische Journalist ist Chefredakteur der Wochenzeitung „Die Zeit”, Mitherausgeber des „Berliner Tagesspiegel” und Moderator der Talkshow „3 nach 9” bei Radio Bremen.


Die Berufseinsteigerfrage

Wie geht man als Chef mit Mobbing um?

Die Berufseinsteigerfrage:

“Nach einem Traineeprogramm bin ich seit 10 Monaten in leitender Position in einem Industrieunternehmen. Ich habe promoviert und halte mich für überdurchschnittlich qualifiziert. Mit Teamarbeit in einem überwiegend akademischem Umfeld hatte ich noch nie Probleme. In meinem Team, welches aus 22 Mitarbeitern besteht, gibt es aber gerade auf der niedrigsten Hierarchieebene Mitarbeiter, die meinen Anweisungen nicht folgen und an jeder Stelle boykottieren. Die Respektlosigkeit, mit der ich dabei konfrontiert werde, ist vollkommen neu für mich. Die Rüpelhaftigkeit, mit der mir mitgeteilt wird, man sei sowieso unkündbar und ich solle mir ‘die Sekräterinnenbande’ besser nicht zum Feind machen, macht mich sprachlos. Wie soll ich mit dieser Form des Vorgesetzten-Mobbings umgehen?“ Philip S. (29) aus Mannheim


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