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Buch

Brunettis 18. Fall: Die Maske der Frau

Begegnung mit einer außergewöhnlichen Frau

In Comissario Brunettis 18. Fall bekommt er es mit einer außergewöhnlichen Frau zu tun. Bei einem Abendessen lernt er die blonde Franca Merinello kennen, die sich für Ovid und Cicero interessiert und deren maskenhaften Gesichtszüge jeden erschaudern lassen. Sie haben ihr den Spitznamen "La Superliftata" gegeben und auch Brunetti fällt es schwer herauszufinden, was wirklich hinter dieser Frau steckt, denn sie scheint etwas zu verbergen. Und auch der neue Fall lässt den Kommissar nicht los. Ein Sonderbeauftragter der Carabinieri besucht Brunetti um ihm in Sachen Giftmüllskandal um Hilfe zu bitten. Kurze Zeit später wird genau dieser Polizist tot aufgefunden. Brunetti ermittelt im Müllmafiamilieu und kommt dabei auch dem Geheimnis der geheimnisvollen Blonden auf die Spur.  

Spannende Akzente gepaart mit Längen 

Das Hörbuch, gesprochen von Jochen Striebeck, hat einige spannende Akzente. Vor allem das Ende der Geschichte ist überraschend. Leider gibt es aber gerade am Anfang der Erzählung erhebliche Längen, wie beispielsweise das Abendessen, bei dem Brunetti Franca Marinello kennen lernt. Das kann auch die schöne Stimme des Erzählers nicht wettmachen - es heißt konzentrieren und nicht einschlafen. Viele Stellen hätte man einfach wesentlich kürzen können, was die Spannung der Geschichte stark vergrößert hätte.

Außerdem merkt man, dass der Erzähler des Italienischen nicht wirklich mächtig ist. An vielen Stellen spricht er Bezeichnungen falsch aus - das ist schade und wirkt oft lächerlich. Da wird man dann ein bisschen an die deutschen Verfilmungen erinnert, in denen die Schauspieler die italienischen Worte und Bezeichnungen ebenfalls nicht aussprechen können, was auch dem Film jegliche Authentizität nimmt.

Ansonsten ist der Story aber ganz originell und gerade die Giftmüllthematik ist ja leider auch wieder mal höchst aktuell in Italien. 

Wer dieses Hörbuch also hören will muss auf alle Fälle Zeit, Geduld und Sitzfleisch haben.

Diogenes; (Mai 2010)

29,90 Euro

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Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Schauspielschule "Die Etage" in Berlin. Seitdem wirkt der 35-jährige sowohl in Kino- als auch in Fernsehfilmen und -serien mit. Mit dem Film L’auberge espagnole von 2002 reüssierte er international, und auch die Fortsetzung L’auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg brachte ihm noch einmal Kritikerlob in seiner Rolle des Deutschen Tobias. Daneben spielt Metschurat auch Theater, unter anderem unter der Regie von Peter Zadek.


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