Die Arbeit der Bayerischen EliteAkademie

- © Bayerische EliteAkademie
Seit 1998 fördert die Bayerische EliteAkademie überdurchschnittlich qualifizierte Studentinnen und Studenten aus ganz Bayern. Das Ziel: Die Vorbereitung ausgesuchter Persönlichkeiten auf spätere Führungspositionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft - mit ethischem Verantwortungsbewusstsein.
Der Begriff der Elite ist im Laufe der Geschichte nicht immer nur positiv konnotiert gewesen, bezeichnet er doch die einflussreichen, meist führenden Kreise einer Gesellschaft. Dass Elite aber nicht rücksichtslos die Durchsetzung bestimmter Interessen vertritt, für diese Art des Elite-Gedankens steht seit 1998 die Bayerische EliteAkademie.
Diese bildet nicht nur hochqualifizierte Studierende zu erfolgreichen Führungskräften, sondern auch zu ethikorientierten Persönlichkeiten aus, die sich ihrer Verantwortung für das Gemeinwohl bewusst sind. Insbesondere werden dabei folgende Qualifikationen gefördert: Interdisziplinäres und interkulturelle Denken, Mut zur Entscheidung und Übernahme von Verantwortung, Fähigkeit zum ergebnis- und ethikorientiertem Planen und Handeln sowie zur Integration und Motivation von Menschen.
Führung und ethische Verantwortung
Dass diese Mischung aus Vermittlung von Führungsqualitäten und ethischem Verantwortungsbewusstsein wichtig und auch realisierbar ist, bestätigt Dr. Carolin Bock vom sechsten Jahrgang der Bayerischen Eliteakademie: "Seit meiner Ausbildung bei der Bayerischen Eliteakademie weiß ich: Ökonomisches und ethisch verantwortungsvolles Handeln lässt sich vereinbaren."
Schließlich wird auch einiges getan, um den ausgewählten Studenten umfangreiche Kompetenzen zu vermitteln: Die Kosten der Ausbildung belaufen sich pro Teilnehmer auf über 28.000 Euro, woran sich jeder Student mit einer Gebühr von 650 Euro pro Semester beteiligt. Je nach finanzieller Leistungsfähigkeit der Studierenden kann die Gebühr jedoch ganz oder teilweise zinslos gestundet werden.
Voraussetzungen und Bewerbung
Um in den Genuss der Ausbildung an der Bayerischen Eliteakademie zu kommen, können sich Studierende bayerischer Universitäten und Fachhochschulen aller Fachrichtungen ab dem 3. Semester bewerben, die Interesse haben, Verantwortung in der Wirtschaft zu übernehmen. Voraussetzungen sind neben fachlichen Leistungen auch Kreativität, soziales Engagement, unternehmerisches Denken und Handeln, sowie praktische und interkulturelle Erfahrungen. Die Bewerber geben zunächst eine Online-Bewerbung ab und reichen dann nach Aufforderung eine schriftliche Bewerbung ein.
Von den zu Beginn etwa 300 Bewerbern, im Frühjahr 2010 waren es gar 390, werden dann letztlich etwa 60 zu einem Assessment-Center eingeladen. In diesem letzten Teil des Auswahlverfahrens werden schließlich die 30-35 Teilnehmer der EliteAkademie in Gruppendiskussionen, Selbstpräsentationen, Rollenspielen und Sechs-Augen-Gesprächen durch insgesamt 30 Juroren aus Wirtschaft und Wissenschaft bestimmt. 2005 beurteilte der Studentenspiegel, eine Initiative von AOL, Spiegel und McKinsey & Company die Bewerber der Bayerischen EliteAkademie als die Besten aller Förderprogramme.
Fähige und ethisch handelnde Führungspersönlichkeiten ausbilden
In Präsenzphasen von jeweils vier Wochen in der vorlesungsfreien Zeit werden die Teilnehmer in unterschiedlichen Themenblöcken zu fähigen und ethisch handelnden Führungspersönlichkeiten ausgebildet. Die Ausbildung an der EliteAkademie wird neben den Präsenzphasen durch Projektarbeiten, Kontakt zu den Mentoren - hochrangige Persönlichkeiten aus der Wirtschaft - und durch das Sammeln interkultureller Erfahrungen ergänzt.
Internationale Aspekte bilden die Reisen eines kompletten Jahrgangs nach China und nach Brüssel ab. Spätestens seit der Wirtschafts- und Finanzkrise weiß man, wie wichtig auch ethisch verantwortungsvolles Handeln der Eliten ist, welchem sich die Bayerische EliteAkademie verschrieben hat. Oder wie es Pamela Knapp, Finanzvorstand der GfK in Nürnberg und Jurorin im Auswahlverfahren der EliteAkademie formuliert: "Sich für die Bayerische EliteAkademie engagieren heißt, in die Zukunft unseres Landes zu investieren."


























