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Karriereplanung

Additive Fertigung - ein potenzieller Zukunftsmarkt für Akademiker

Spätestens seitdem die 3D-Drucker in aller Munde sind und in den Medien immer wieder über die verblüffenden Möglichkeiten dieser Technologie berichtet wird, kristallisieren sich auch zunehmend praktische Anwendungsbereiche der additiven Fertigung heraus. Bereits heute existieren eine Reihe von Unternehmen, die den 3D-Druck im B2C- sowie B2B-Bereich zu nutzen wissen. Analysten gehen davon aus, dass sich dieser Trend in Zukunft intensivieren wird und neue Arbeitsplätze in diesem Bereich entstehen werden.

Bild: magicpen / pixelio.de

Einsatzgebiete generativer Fertigungsverfahren

Was anfänglich wie eine Spielerei aussah (und zunächst vielleicht auch teilweise war), wird zunehmend ein Industriezweig auf den mehr denn je gebaut wird.  3D-Drucker verschiedener Bauart kommen insbesondere im Bezug auf folgende Anwendungsbereiche zum Einsatz:

- Herstellung von Prototypen und Modellen
- Produktion von Spezialwerkzeugen
- sowie Ersatz- und Sonderbauteilen

Mitunter können entsprechende Anlagen ganze Bauteile "ausdrucken", die in der Form nicht oder nur zu höheren Kosten auf konventionellem Wege bestellt werden können.

Vorteile des Verfahrens

Die additiven Fertigungsverfahren bieten dabei den Vorteil, dass der gesamte Produktionsprozess quasi ohne menschliches Zutun vonstatten gehen kann. Ein entsprechender 3D-Drucker kann zumindest vom Prinzip her Tag und Nacht arbeiten, ohne dass ein Eingriff erforderlich wäre. Besonders vorteilhaft wird das Ganze dann, wenn entsprechende Anlagen nahtlos in einen Fließbandbetrieb integriert werden können, indem zum Beispiel Roboter selbstständig fertig erstellte Bauteile entnehmen und weiter-verarbeiten. Menschliche Eingriffe in den Prozess erfolgen dann nur noch konzeptionell und / oder hinsichtlich einer etwaigen Kontrolle.

Ein weiterer Vorteil besteht in der fast nahtlosen Verknüpfung zwischen digitaler und "realer" Welt: Was im Rechner als 3D-Modell existiert, kann etwa direkt in ein Modell übertragen werden, welches man in der Realität betrachten oder gar direkt als Bauteil verwenden kann.

Zukunftsaussichten der Branche

In erster Linie bleibt zunächst einmal festzustellen, dass durch den bereits in der Vergangenheit angestiegenen Bedarf additiver Fertigung die Nachfrage nach entsprechender Apparaturen gestiegen ist, was die Preise für 3D-Drucker sowohl im privaten als auch im Business-Bereich immer weiter fallen lässt. Professionelle Geräte haben aber nach wie vor noch einen relativ hohen Preis und werden wohl auch in naher Zukunft nicht in Massen verkauft werden. Für viele lohnt es sich daher, eher, auf einen externen Anbieter wie Vioproto für additive Fertigung, bzw. Rapid Prototyping und andere Dienstleistung aus diesem Bereich zurückzugreifen. So spart man sich die hohen Investitionskosten einer entsprechende Anlage. Die Zugänglichkeit der Technologie ist also auf verschiedenen Ebenen sichergestellt.

Gerade der Bereich Medizin gilt neben den oben genannten Einsatzgebieten als mögliche Option für die Zukunft. Es gibt bereits heute Visionen, Dinge wie künstliche Herzklappen, Haut mithilfe von Stammzellen (siehe www.wort.lu/de/lifestyle/neue-technologie-welche-rolle-wird-der-3d-drucker-in-zukunft-spielen) oder sogar ganze Organteile mit entsprechender Technologie herzustellen.

Fazit: Hochqualifizierte Fachkräfte ersetzen einfache Jobs

Die angerissenen Einsatzbereiche machen jedoch schnell deutlich, dass in Sachen Personal weniger die angelernte Arbeitskraft, als der hochausgebildete Spezialist benötigt wird. Teilweise bringt die additive Fertigung das Potenzial mit sich, ganz Fließbandprozesse überflüssig zu machen oder zumindest erheblich zu erleichtern. Einfache Jobs könnten somit durch diese Entwicklung potenziell eher abgebaut werden, während für gut ausgebildete Akademiker, die sich hier spezialisieren, hervorragende Karrierechancen entstehen könnten.




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