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Zeitgenössische Literatur

8 Tage in Rom

Sibylle Lewitscharoffs Roman "Montgomery" spielt 1999 in Rom. Erzählt werden acht Tage aus dem Leben des Filmproduzenten Montgomery Cassini-Stahl. Keine leichte Lektüre.

8 Tage in Rom

 

Ein Leben in Rückblenden

Grundsätzlich klingt die Geschichte interessant: es ist die Lebensgeschichte eines Filmproduzenten aus Stuttgart, der in der Neuverfilmung von "Jud Süß" seinen Hauptdarsteller ersetzen muss, da der bei Dreharbeiten in Rom verloren ging und ihm ähnlich sieht. 

Das Buch spielt Ende der 90er und zeigt wenige Tage aus dem Leben des Produzenten, frisch verliebt in eine junge Frau und dabei sein Lieblingsprojekt über den historischen Joseph Süß Oppenheimer zu verwirklichen trotz Geldproblemen; gespickt mit Rückblenden aus Schlüsselereignissen seines Lebens wie dem Tod seines Bruders oder den Schikanen de Großvaters im beschaulichen Schwabenland. Rückblenden, weil die Titelfigur schon nach wenigen Seiten in den Straßen der italienischen Hauptstadt stirbt. 

Keine leichte Kost

Leider ist das Buch für mich eher schwierig zu lesen. An den Stil muss man sich erst gewöhnen, das dauert auch ein paar Seiten mehr. Dazwischen wird es manchmal etwas zäh obwohl die Figuren gut gestaltet sind. Es gibt keine klassische Nummerierung von Kapiteln, das ist nur durch Absätze gekennzeichnet, was es mir manchmal schwer machte die Struktur des Buches richtig zu verfolgen. Insgesamt keine einfache Kost doch durchaus zu empfehlen, wem das thematisch passt.

Nadine Seidel (academicworld.net-Userin)

Sibylle Lewitscharoff. Montgomery
9,99 Euro. Suhrkamp


 


Serie: 21 Fragen

Menschen des 21. Jahrhunderts:
Barnaby Metschurat, der Bulle vom KDD

21 Fragen an: Barnaby Metschurat

Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Schauspielschule "Die Etage" in Berlin. Seitdem wirkt der 35-jährige sowohl in Kino- als auch in Fernsehfilmen und -serien mit. Mit dem Film L’auberge espagnole von 2002 reüssierte er international, und auch die Fortsetzung L’auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg brachte ihm noch einmal Kritikerlob in seiner Rolle des Deutschen Tobias. Daneben spielt Metschurat auch Theater, unter anderem unter der Regie von Peter Zadek.


Die Berufseinsteigerfrage

Ist spezielle Frauenförderung eigentlich gerecht?

Die Berufseinsteigerfrage:

Stefan T. (27) aus Frankfurt am Main. schreibt uns: “Ich arbeite in einer Unternehmensberatung als Junior Berater. Mir und meinen männlichen Kollegen fällt deutlich auf, dass die weiblichen Beraterinnen von den Vorgesetzten klar bevorzugt werden. Neulich hat ein Partner dies offen damit begründet, dass es für die Firma viel schwieriger sei, Beraterinnen zu gewinnen und vor allem zu halten als männliche Berater und man von daher auch zu mehr Zugeständnissen bereit sei. Für die Kolleginnen gibt es beispielsweise spezielle Rhetorikschulungen, an denen Männer nicht teilnehmen dürfen. Ich finde dieses Vorgehen nicht in Ordnung. Meine Kollegen raten mir aber von einer Beschwerde ab, da ich sonst schnell als Mimose oder Querulant dastehen würde. Muss man als Mann eine solche Zurücksetzung einfach runterschlucken, weil Frauen es lange schwerer im Beruf hatten?"


Serie: Netzperlen

Diese Woche: Notes of Berlin

Netzperlen:

In Berlin kommt alles zusammen: Verrückt- und Verruchtheit, Offenheit und Spießertum, Liebe und Hass - im deutschen Mekka für Kreative und Individualisten gibt es viel zu entdecken. Was für skurrile, poetische oder humorvolle Zettelchen und Botschaften überall in der Stadt versteckt sind, zeigt uns ...


Serie: Studenten fragen Professoren

Warum hat Bayern eine eigene Verfassung?

Studenten fragen Professoren: Alltagsfragen

 



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